Wörter in TXT zählen und die Kodierung prüfen
Die gespeicherte Textfassung auswählen
Für die Wortzählung wird die Datei als UTF-8 gelesen. Wählen Sie die gespeicherte Fassung statt eines noch ungesicherten Editorinhalts. Achten Sie in der Vorschau auf Ersatzzeichen, fehlerhafte Umlaute und unerwartete Zeilenumbrüche. Bei einer anderen Ausgangscodierung speichern Sie eine neue UTF-8-Kopie und prüfen die Zeichen erneut. Eine Binärdatei wird durch Umbenennen in .txt nicht zu Text. Bei der TXT-Wortzählung werden Markierungen, Trennzeichen und Protokollzeilen als Text behandelt. Eine Dokumentstruktur wird daraus nicht rekonstruiert.
Den benötigten Text abgrenzen
Die TXT-Wortzählung eignet sich für Manuskripte, Transkripte und Übersetzungen, sofern die gesamte Datei zum Auftrag gehört. Markdown-Markierungen werden nicht als gestaltete Seite dargestellt. CSV-Trennzeichen erzeugen keine tabellenbezogene Auswertung. Benötigen Sie nur einen Artikel aus einem Export, markieren Sie diesen Abschnitt im Editor und fügen ihn in den allgemeinen Textzähler ein. Leerzeilen trennen Absätze. Zusätzliche Umbrüche können Zeilen und Sätze verändern, ohne Wörter hinzuzufügen. Bewahren Sie die Rohdatei auf, um den Vergleich mit demselben Umfang zu wiederholen.
Wörter in TXT zählen ohne Begleitdaten einzubeziehen
Den Umfang vor der Abgabe festlegen
Klären Sie zuerst, welche Teile eine Wortgrenze umfasst. Deckblatt, Zitate, Bildunterschriften und Literaturverzeichnis können unterschiedlichen Vorgaben folgen. Fügen Sie zunächst den Haupttext ein und zählen Sie weitere Teile getrennt. Notieren Sie bei einer Übersetzung die Sprache und den vereinbarten Umfang zusammen mit dem Ergebnis. Vergleichen Sie keinen Auszug mit einem vollständigen Dokument. Bei einem langen Artikel hilft die getrennte Prüfung der Abschnitte dabei, Kürzungen zu planen. Eine Zahl zeigt die Länge, sagt aber nichts darüber aus, ob eine Begründung vollständig ist. Bewahren Sie deshalb den Entwurf in Ihrem Editor auf.
Zusammensetzungen und gemischte Schriften verstehen
Umlaute und das ß gehören zum jeweiligen Wort. Eine Zusammensetzung ohne Leerzeichen zählt als eine Einheit. Auch ein Ausdruck mit Bindestrich bleibt eine Einheit, solange kein Leerzeichen vorkommt. Eine Dezimalzahl zählt ebenfalls einmal; einzelne Satzzeichen ergeben kein Wort. Chinesische Zeichen und japanische Kana werden dagegen einzeln gezählt, auch direkt neben lateinischen Buchstaben. Das ist eine nachvollziehbare Zählregel und keine sprachwissenschaftliche Zerlegung. Bei zweisprachigen Texten sollten Sie deshalb prüfen, ob die Vorgabe Wörter, Schriftzeichen oder getrennte Werte je Sprache meint. So lässt sich das Ergebnis passend einordnen.
Mit Word oder Google Docs vergleichen
Markieren Sie in beiden Werkzeugen genau denselben Textabschnitt. Beim Kopieren eines ganzen Dokuments können wiederholte Kopfzeilen, Seitenzahlen oder zusätzliche Zeilenumbrüche hinzukommen. Der DOCX-Leser wertet den Haupttext aus und liest keine gesonderten Dateien für Fußnoten oder Kopfzeilen. Bei PDF-Dateien hängt das Ergebnis von der vorhandenen Textebene ab. Prüfen Sie die Vorschau, besonders bei Spalten und umgebrochenen Wörtern. Vergleichen Sie anschließend eine kurze Probe mit dem auffälligen Zeichen oder Ausdruck. So prüfen Sie einen konkreten Unterschied, statt zwei Gesamtsummen mit unbekanntem Umfang gegenüberzustellen.
Entwurf sichern und Vortrag erproben
Die Berechnung erfolgt auf Ihrem Gerät, ohne den Inhalt an einen Zählserver zu senden. ZipCount speichert den Entwurf nicht für den nächsten Besuch. Sichern Sie Ihre eigene Datei vor dem Schließen. Die lokale Verarbeitung kontrolliert weder die Zwischenablage noch Browser-Erweiterungen oder andere Personen am gemeinsam genutzten Rechner. Lassen Sie vertrauliche Texte nach der Prüfung nicht sichtbar liegen. Für einen Vortrag dient die geschätzte Dauer zur Planung. Eine gestoppte Probe mit Pausen, Folienwechseln und schwierigen Begriffen zeigt genauer, wie viel Zeit Sie für die tatsächliche Präsentation benötigen.
Ergebnis nachvollziehbar festhalten
Bewahren Sie die Quelldatei auf und notieren Sie, welche Bestandteile für die Abgabe zählen. Zum Ergebnis gehören Dateiname, Sprache, ausgewählter Abschnitt und Zählweise. Eine Zahl ohne diesen Kontext lässt sich später schwer vergleichen. Prüfen Sie nach Änderungen die neue Fassung, statt Summen verschiedener Entwürfe zu vermischen. Der Arbeitsspeicher des Browsers ist begrenzt. Falls eine große Datei hängen bleibt, schließen Sie andere speicherintensive Tabs und versuchen Sie eine kleinere Datei. Eine feste maximale Dateigröße wird nicht zugesichert. Ein Fehler beim Auslesen beweist nicht, dass das Original keinen Text enthält.